
Die richtige Infrarotheizlampe für Ihr Badezimmer finden
Haben Sie schon einmal ein winziges Badezimmer betreten und das Gefühl gehabt, in eine Sauna zu treten? Das passiert viel zu oft. Die Leute neigen dazu, einfach die leistungsstärkste Lampe zu nehmen, die sie finden können, und sie in einen kleinen Raum zu stellen. Dadurch geht die Glühbirne schneller kaputt – außerdem wird unnötig viel Strom verbraucht.
Es geht dabei vor allem um die richtige Passform der Lampe.
Die richtige Leistung für Ihren Raum wählen
Sie müssen zunächst berücksichtigen, wie viel Luft in Ihrem Raum vorhanden ist. Wenn es sich um ein kleines Badezimmer handelt – unter 5 Quadratmetern – reicht in der Regel eine Lampe mit einer Leistung von 400 bis 600 Watt aus. Das Beste daran: Man muss nicht warten, bis der ganze Raum warm wird. Man tritt einfach ein, schaltet die Lampe ein – und schon spürt man die Wärme auf der Haut. Das ist ein großartiges Gefühl an einem eiskalten Januartag.
Für große Badezimmer hingegen braucht man einen anderen Ansatz. Wenn man nur eine einzige, leistungsstarke Lampe in die Mitte des Raumes stellt, entsteht an dieser Stelle eine „heiße Stelle“, während der Rest des Raumes weiterhin kalt bleibt. Stattdessen sollten Sie mehrere Lampen mit einer Leistung von 800 bis 1200 Watt verwenden. So verteilt sich die Wärme gleichmäßig im ganzen Raum – wie eine warme Decke.
Ein paar Warnungen
Klar, je höher die Leistung, desto schneller wird es warm. Doch man muss vorsichtig sein mit der Elektrik. Wenn man eine 1500-Watt-Lampe in einen Raum mit schlechter Belüftung stellt, riskiert man Probleme. Es kann zu Ausfällen der Steckdosen kommen – oder, noch schlimmer, die Geräte im Raum können beschädigt werden. Bevor Sie eine leistungsstarke Lampe verwenden, überprüfen Sie unbedingt, ob Ihr Stromkreis tatsächlich die Last bewältigen kann. Das ist eine fünfminütige Überprüfung, die später große Probleme verhindert.
Etwas Geld sparen
Wenn Sie wirklich Ihre Stromrechnung senken möchten, kombinieren Sie die Lampen mit einem Bewegungsensor oder einem einfachen Timer. Da Infrarotstrahlen Sie erwärmen und nicht die Luft, gibt es keinen Grund, die Lampe zwanzig Minuten lang laufen zu lassen, nur um den Raum „vorbereiten“ zu können. Man schaltet sie ein, macht es sich gemütlich – und sobald man den Raum verlässt, wird der Strom abgeschaltet. Das ist viel smarter – und kostengünstiger – als diese alten Ölheizungen, die ewig brauchen, bis sie funktionieren.